Häuserchronik Mattersburg

Der Hauptplatz um 1930 – als taktiles Modell

Der Hauptplatz von Mattersburg um 1930 – als Tastmodell

Der Hauptplatz um 1930 im Maßstab 1:100 – 12 Häuser, 3D-gedruckt, auf einer Grundplatte nach dem Katasterplan der Zeit. Jedes Haus lässt sich in die Hand nehmen. Tastbar für Menschen mit Sehbehinderung, verständlich für Kinder, ohne Vorwissen nutzbar.

Stellt man ein Haus auf die Leseplatte, zeigt das Display seine Geschichte: historische Fotos, die Häuserchronik, wer hier gewohnt und gearbeitet hat – zum Lesen oder Anhören, auf Deutsch und Englisch.

Mit dem eigenen Handy geht es auch ohne Display: kurz den QR-Code scannen, keine App nötig.

12 Häuser, 3D-gedruckt im Maßstab 1:100.

Warum der Hauptplatz

Um 1930 war der Hauptplatz die Bühne der jungen Stadt: Sparkasse, Apotheke, Hotel, Geschäfte und Gasthäuser, die Ordination von Dr. Richard Berczeller. Hier wurde eingekauft, verhandelt, gefeiert. Kaum ein Ort in Mattersburg hat sich seither so stark verändert – viele Fassaden von damals sind umgebaut, aufgestockt oder ganz verschwunden. Wer heute über den Platz geht, sieht nur noch Spuren.

Gebäude am Hauptplatz

Tippen Sie auf ein Gebäude, um mehr darüber zu erfahren

Stand des Projekts

Prototyp

Das Hauptplatz-Modell ist ein Prototyp. Es zeigt, was mit dieser Verbindung aus Tastmodell, Quellenarbeit und digitalen Inhalten möglich ist – in einem Umfang, der ohne Förderung aus eigenen Mitteln umsetzbar war. Für weitere Stadtbereiche, eine größere Anzahl an Gebäuden, vertiefte Inhalte und eine dauerhafte Aufstellung laufen derzeit Förderanträge. Sobald diese entschieden sind, wird das Projekt in größerem Maßstab fortgesetzt.

Team

Projekt

Ein Projekt des 70er Haus der Geschichten.

Historische Forschung

Dr. Georg Luif, Wolfgang Steiger, Anna Benedek, und alle Geschichtenhaus HistorikerInnen.

3D Modellbau und technische Umsetzung

Mag. Georg Luif

Fotografien

Die Urheber der Fotografien werden noch ergänzt. Für Hinweise zu den Urhebern sind wir dankbar.

Teilen und ergänzen

Besucher teilen ihre Erfahrungen

Geschichte entsteht hier nicht von oben herab. Die Häuser am Hauptplatz waren Wohnungen, Geschäfte, Werkstätten – und die Menschen, die dort ein- und ausgegangen sind, wissen Dinge, die in keinem Archiv stehen: wie es in der Bäckerei ausgesehen hat, wer im ersten Stock gewohnt hat, was aus dem Nachbarn geworden ist. Genau diese Erinnerungen sammelt das Modell.

So wird aus dem Stadtmodell ein gemeinsames Gedächtnis: Die Stadt erzählt ihre Geschichte selbst, und sie wächst mit jedem Beitrag weiter.

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